Domitia

 

Ich könnte sehr viel erzählen über das Jahr das unser Enkel François im Alter von 16 Jahren in Domitia verbrachte. Obwohl er zu dieser Zeit an einer schweren Krankheit litt, welche ihn vom normalen Schulunterricht fernhielt, ist er regelrecht aufgeblüht. Jedes Mal, wenn er in den Zwischenferien bei uns war, zeigte er große Begeisterung. Er erläuterte dann seine Hefte und Arbeiten. Jedes Fach war auf so intelligente Weise ansprechend und zugänglich repräsentiert und so anders, als die oft eher trockenen und reizlosen schulischen Darstellungsweisen! Als passionierter und talentierter Maler erhielt er viele Anregungen, seine Begabung mit viel Freude im Dienste der Schulfächer einzusetzen.
Die bewusste Arbeit an den Fremdsprachen durchzog auf sehr unterhaltsame und oft auch humorvolle Weise den Alltag und auch die Mahlzeiten. Dies kam am Ende des Jahres mit einer Theateraufführung zur vollen Geltung.
Ich möchte nicht vergessen, die tägliche Bewegungstherapie zu erwähnen, durch welche François sich kräftigte und wirklich aufzublühen begann. Ich werde nie die große Anteilnahme vergessen, mit der Frau Lorenz meine Gefühle teilte, als er sich in den Unterrichten zu entfalten begann.
Es war ein Jahr voller bereichernder Erfahrungen und maßgeblichen Gewinns für François. Ich möchte noch einmal sehr herzlich meine tiefe Dankbarkeit ausdrücken.

Marie-Rose B., Malerin, Toulouse, Frankreich. Januar 2000.

 

weitere Berichte

 

 

 

 

 

 

Fußzeile